In der derzeit schwierigen Marktsituation für Finanzdienstleister ist das Thema IT-Kosten in den Mittelpunkt der IT-Steuerung gerückt. Die IT-Abteilungen sehen sich erhöhtem Rechtfertigungsdruck gegenüber den Fachbereichen ausgesetzt. Gleichzeitig steigt der Druck zur Reduktion der Ausgaben für Informationstechnologie an. Durch ein proaktives Handeln seitens der IT-Verantwortlichen in den Instituten positioniert sich die IT-Abteilung als tatkräftiger Partner seiner internen Kunden.
Die Finanzdienstleistungsindustrie ist in besonderem Maße von Informationstechnologie durchdrungen und von dieser hochgradig abhängig. Schwierigen Marktsituation begegnen die Unternehmen regelmäßig mit Programmen zur Kostensenkung, die auch der IT erhebliche Einsparungen abverlangen – machen die IT-Aufwände doch, aufgrund der hohen Durchdringung, einen signifikanten Anteil in den Haushalten der Institute aus. Neben der Suche nach kurzfristigen Optimierungspotenzialen bei Projekt- und Investitionskosten, Nachverhandlungen oder Neuausschreibungen von Providerverträgen und Optimierung der Kosten innerhalb der hausinternen IT gewinnen die Themen Kostentransparenz und Kostensteuerung zunehmend an Relevanz. In diesem Zusammenhang stellt sich auch die Frage nach der Leistungstransparenz gegenüber dem Fachbereich – „Was bekomme ich für mein Geld?“
Unser Ansatz
Das zeb/cost.management verfolgt sowohl Maßnahmen zum einmaligen Gegensteuern in herausfordernden Situationen, als auch Maßnahmen zum langfristigen Kurshalten:
Grundlage für die kurzfristige Optimierung ist die Schaffung von Transparenz über die IT-Kostensituation. Dabei wird eine mehrdimensionale Betrachtungsweise gewählt, um die institutsindividuellen Kostentreiber zu ermitteln und durch eine nachvollziehbare Sicht auf Prozesse und IT-Produkte pauschale Cost Cutting Vorgaben zu vermeiden, die die langfristige Handlungsfähigkeit der IT bedrohen könnten. Auf der Grundlage der ermittelten Kostentreiber werden die möglichen Handlungsfelder identifiziert und priorisiert. Maßnahmenvorschläge und Potenzialabschätzungen werden mit den Verantwortlichen diskutiert und in Maßnahmensteckbriefen entscheidungsreif zusammengeführt.
Um vom reinen Reagieren zu einem gezielten Agieren und Steuern zu gelangen, wird in einer nachfolgenden Projektphase die Etablierung eines nachhaltigen Kostenmanagements verfolgt. Ausgehend von der individuellen Ausgangssituation werden die Anforderungen an ein weiterentwickeltes Tool-Set erhoben und eine maßgeschneiderte Lösung konzipiert, die sich nahtlos in das IT-Gesamtsteuerungs- und Reportinginstrumentarium (z.B. mehrdimensionales KPI-Reporting) einfügt.
Ihr Vorteil
Das zeb/cost.management erlaubt den IT-Verantwortlichen ein vorausschauendes Handeln, um die Nachteile eines pauschalen Cost Cuttings zur kurzfristigen Kostenreduktion zu vermeiden und gleichzeitig einen aktiven Beitrag zur Sicherstellung der Handlungsfähigkeit des Gesamthauses zu leisten.
Die langfristige Optimierung der Kostensteuerung bietet die Basis zur Schaffung von Kosten- und Leistungstransparenz und verbessert damit nicht nur die Grundlage für das Treffen von Steuerungsentscheidungen, sondern auch die Argumentationsgrundlage gegenüber den Fachbereichen.