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Kurzprofil

Universität Mannheim, Deutschland | B. Sc. Business Administration

Auslandsaufenthalt: Swansea University, Wales

Universität Münster, Deutschland | M. Sc. Business Administration

Auslandsaufenthalt: American University, Washington DC, USA | Global Economics and Business

Bei zeb seit März 2015 und Mitglied der Skill Base Strategie & Organisation.

Hobbys: Squash | Alles rund um das Thema Digitalisierung – von Drohnen bis zu Alexa

Was steht nicht in deinem CV?

In meinem Gap Year habe ich auch vier Monate in einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet. Dort war ich zwei Monate lang an sechs Tagen in der Woche für acht Stunden täglich an einer Maschine eingesetzt, die die Stäbchen für den Kaffee bei Lufthansa produziert hat. Ich musste jede Stunde einmal über die riesige Box streichen, damit sie sich gleichmäßig verteilen. Das war‘s … – viel Zeit zum Nachdenken.

Was hat Dich zu zeb gebracht?

Nach dem Abitur habe ich mich schnell dazu entschieden, einen Abschluss in BWL zu machen und habe mein Studium an der Universität Mannheim begonnen. Nach dem breit aufgestellten Bachelorstudium habe ich meinen Master an der WWU Münster mit der Spezialisierung Finance absolviert. Neben der Vertiefung meines theoretischen Wissens und erster Auslandserfahrung war es sehr wichtig für mich, praktische Erfahrung zu gewinnen. Aus diesem Grund habe ich mich für ein Gap Year entschieden, in welchem ich durch Praktika bei verschiedenen Banken und Beratungen spannende Einblicke in die Praxis sammeln konnte. In der Endphase meines Masterstudiums habe ich bei Rocket Internet – einem Internetinkubator aus Berlin – gearbeitet und so Einblicke in die Welt der Start-up-Unternehmen erhalten.

Durch die enge Verknüpfung zwischen zeb und meinen Universitäten habe ich während meines Studiums mit der Zeit immer mehr zeb-Mitarbeiter kennenlernen können. In Gesprächen betonten sie immer wieder, dass der individuelle Mitarbeiter bei zeb im Mittelpunkt steht. Zudem haben sie den hohen Teamgeist und die vielfältigen Projekte hervorgehoben. Zusammenfassend hat zeb mich überzeugt und wurde somit für mich nicht zu einer Beratung unter vielen, sondern zu der einzigen Beratung, bei der ich arbeiten wollte.

Wie hast Du Deine ersten Wochen bei zeb erlebt? Was war Dein erster Eindruck?

Der zeb-Onboardingprozess war sehr gut strukturiert. Neben organisatorischen Angelegenheiten (Laptop, Smartphone etc.) wurde ich von Beginn an meinem persönlichen Mentor, dem Career Development Councelor (CDC), zugeordnet. CDCs sind in der Regel erfahrene Kollegen (Senior Manager oder Partner), die bereits seit längerer Zeit bei zeb arbeiten, das Unternehmen sehr gut kennen und exzellente Kontakte haben. Im Allgemeinen bietet der CDC dem Mitarbeiter Orientierung und Hilfestellung bei allen Fragen rund um den Onboardingprozess sowie die persönliche Karriere. An meinem ersten Tag hatte ich fast keine Zeit mit meinem CDC über Fragen des Onboardings zu sprechen, da er mich bereits voll in eine Akquisition involviert hat. Ich war über diese frühe Projektintegration genauso erfreut wie über die Tatsache, dass mein CDC und ich die gleichen Themenschwerpunkte und Interessen teilen.

Während meiner ersten Wochen war es sehr wichtig für mich, einen festen Ansprechpartner zu haben, da eine Vielzahl an organisatorischen und praktischen Angelegenheiten zu klären war – von Reisebuchungen über den besten Weg, meine Teamkollegen zu kontaktieren, bis hin zu grundsätzlichen Fragen wie: Was ist mein Verantwortungsbereich und was wird von mir auf meinem ersten Projekt erwartet? Neben der fachlichen Integration ab Tag 1, konnte mein CDC all diese Fragen vollumfänglich beantworten und mir wertvolle Tipps und Orientierung geben.

Was macht zeb besonders?

Alle Managementberatungen scheinen gewisse Merkmale zu teilen, jedoch gibt es hierbei zwei Aspekte, die zeb für mich einzigartig machen: das Prinzip „Argument schlägt Hierarchie“, welches zeb kurzgefasst im Kern beschreibt, sowie das hohe Maß an Freiheit. Bezogen auf den ersten Punkt heißt dies, dass Praktikanten gleichermaßen in Diskussionen involviert und nach ihrer Meinung gefragt werden wie ein Consultant, Manager oder Partner. Mehr noch: Es wird erwartet, dass sich jeder aktiv einbringt. Dabei gewinnt nicht zwingend das Argument des Partners, sondern jenes, das die beste Lösung darstellt. In Bezug auf den zweiten Aspekt gibt zeb jedem die Freiheit, neben dem Tagesgeschäft eigene Projekte und Ideen zu verfolgen. In meinem Fall habe ich das Potenzial für zeb gesehen, einen Platz zu schaffen, um unsere Kunden bei Themen im Bereich der digitalen Transformation intensiv betreuen zu können. Hierfür haben wir 2017 TABULARAZA gegründet (https://tabularaza.zeb.de) – der Ort für digitale Transformation in Hamburg. Unsere Kunden kommen zu TABULARAZA, um Dienstleistungen und Produkte für die Zukunft der Bankenbranche zu erleben, zu verstehen und zu kreieren.

Was ist Dein Verantwortungsbereich bei zeb?

Aktuell leite ich TABULARAZA als Co-Head gemeinsam mit einem anderen Kollegen. Das Kernteam von TABULARAZA besteht aus ungefähr einem Dutzend Mitarbeitern. Meine Aufgabe ist es, Kollegen bei Akquisitionen zu unterstützen, bei denen das Projekt zum Teil bei TABULARAZA stattfindet. Nachdem wir dem Kunden die Vorteile von TABULARAZA präsentiert haben, ist es natürlich die Aufgabe unseres Teams, das Boot Camp durchzuführen. Je nach Kundenbedürfnissen können in unseren Boot Camps ganz unterschiedliche Themen und Fragestellungen fokussiert werden: Was sind die neusten Trends im Markt für Financial Services? Für welche Entwicklungen stehen FinTechs und InsurTechs? Wie funktionieren die Geschäftsmodelle von großen Internetfirmen, wie beispielsweise Alphabet, Baidu oder Alibaba? Neben diesen Themen bieten wir unseren Kunden im Rahmen der Boot Camps Unterstützung bei der Einführung und Umsetzung von kundenzentrierter Produktentwicklung (Design Thinking) oder bei der Veränderung der Organisationsstruktur hin zu einer agilen Netzwerkorganisation.  

Aber der Prozess endet nicht mit dem Abschluss des Boot Camps. Die Teilnehmer erarbeiten häufig sehr neue Ideen oder Entwicklungsansätze, durch welche sie sich in bisher unbekannte Felder bewegen (z.B. App-Lösungen). Daher benötigt der Kunde eine weiterführende Betreuung – hier können wir ansetzen und den Kunden von der Idee bis zur Implementierung begleiten.


Weitere Entwicklungsmöglichkeiten bei ZEB